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Aktuelles

25.03.2022

Der Frühling ist da, die Natur erwacht und entfaltet ihre Pracht. Das macht Lust auf Bewegung und Durchatmen - an der frischen Luft und im Yoga-Kurs. Ich freue mich darauf, in meinen neuen Kursen gemeinsam mit euch Kraft zu tanken und zur Ruhe zu kommen.

Kurs 19 startet am 26.04.2022. Alle Informationen und das Anmeldeformular findest du hier.

Kurszeiten

A Dienstags: 19:15 Uhr

B Donnerstags: 10:00 Uhr

C Donnerstags: 17:00 Uhr

Für mehr Information zu den Kursen hier klicken.

Wenn du dir meinen Unterricht vorab einmal anschauen möchtest, kannst du an einer kostenlosen Probestunde teilnehmen.

Meine Yoga-Videos sind weiterhin online.

Das Übungsblatt zum Video "Drehen und Wenden" kannst du hier herunterladen

Das Übungsblatt zum Video "Kraft und Leichtigkeit" findest du hier.

Corona-Krise

Eine Meditation für Dankbarkeit in der Krise (24.03.2020)

Gut zehn Tage ist es her, dass ich beschlossen habe, meine Kurse auszusetzen. Inzwischen ist viel geschehen. Schulen, Yogastudios, Geschäfte sind geschlossen, es gibt ein Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Viele Menschen arbeiten von zu Hause oder gar nicht mehr, einige bangen um ihre Existenz. Die Straßen sind fast menschenleer, die Stimmung ist seltsam.

Jede und jeder einzelne hat in ihrem und in seinem Leben mit ganz eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen. Den einen fällt die Decke auf den Kopf, den anderen gehen die Änderungen nicht schnell genug. Manche empfinden Stillstand, manche stürzen sich in Aktivität. Wir erleben viel Solidarität und Zusammenhalt, aber auch Einiges, was wir nicht verstehen, und was uns vielleicht überfordert. Und sicher sind wir alle manchmal beunruhigt und verunsichert, vielleicht sogar wütend, verzweifelt und ärgerlich.

Da kann es hilfreich sein, sich auf all das Gute zu besinnen, das wir dennoch in unserem Leben haben, und dafür Dankbarkeit zu entwickeln. Ein bewährtes Werkzeug hierfür ist die Meditation der Liebenden Güte (Metta-Meditation), wie sie in buddhistischen Traditionen praktiziert wird.

Ich habe einen Meditationstext von Ayya Khema (aus dem Büchlein "Das Herz der Religionen") auf die derzeitige Situation angepasst und als Audio aufgenommen.

Die Meditation steht für alle frei zur Verfügung.

Möge sie vielen Menschen helfen, ihr Herz für sich selbst und andere zu öffnen.

 

Links zur Meditation:

Meditationstext zum Nachlesen

Meditation zum Anhören als MP3 (128 kBits/s) - 16 MB

Meditation zum Anhören als MP3 (64 kBits/s) - 8 MB

 

 

Gedanken zur Corona-Krise (13.03.2020)

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie setzte ich meine Kurse aus. Vorerst wird bis nach den Osterferien kein Yoga-Unterricht mehr bei mir stattfinden.  Die Kurse werden fortgesetzt, sobald es die Situation wieder zulässt.

Buchstäblich über Nacht hat sich die Nachrichtenlage in Bezug auf die Pandemie dramatisch verändert. Die Bundeskanzlerin rät ausdrücklich dazu, unnötige Sozialkontakte zu vermeiden.

Das hat mich sehr beschäftigt, wie soll ich reagieren? Soll ich es den Teilnehmenden überlassen, ob sie kommen möchten?

Eine Definition von Yoga ist Citta-Vrtti-Nirodhah, das zur Ruhe kommen des Geistes. Herumeiern und Abwarten, jeden Tag die Nachrichten verfolgen, und sich fragen, wie lange es noch gut geht, bringt keine Ruhe. Entscheidungen bringen Klarheit. Klarheit bringt Ruhe. Ruhe ist Yoga.

Yoga ist mir und meinen Schülerinnen und Schülern sehr wichtig, und es kann uns auf vielerlei Weise in dieser Krise stärken und unterstützen. Was Yoga aber nicht kann, ist eine Pandemie aufhalten. Das können wir nur alle gemeinsam, indem wir uns an die Empfehlungen der Experten halten. Für mich wäre es das falsche Signal, jetzt mit dem Yoga-Unterricht weiterzumachen, als sei nichts geschehen, als ginge uns das alles nichts an.

Sicher ist Yoga hilfreich, gut und heilsam. Aber es ist nicht notwendig, dass wir uns weiterhin treffen, um Yoga zu üben. Notwendig ist es, dass unsere Krankenschwestern, Ärzte, Handwerker, unsere Alten und Schwachen geschützt werden und gesund bleiben. Es ist notwendig, dass unser Gesundheitssystem durchhält. Je weniger Kontakte wir haben, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das gelingt.

Wir haben uns im aktuellen Kurs mit den Yamas beschäftigt, den yogischen Regeln für das Zusammenleben in der Gemeinschaft. Wenn wir die Yamas ernst nehmen, dann sehen wir uns als Teil dieser Gemeinschaft. Die globale Krise zeigt uns in aller Deutlichkeit, wie eng wir als Menschheit miteinander verbunden sind. Und in Ländern wie Singapur oder Taiwan können wir sehen, dass eine gemeinsame Anstrengung, bei der alle bereit sind, Abstriche zu machen, die Ausbreitung des Virus erheblich verlangsamen kann.

Im Yoga üben wir uns auch darin, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, gerade dann, wenn die Welt nicht so ist, wie wir sie gerne hätten. Nehmen wir also die Situation an, und tun wir das, was jetzt ansteht: Alleine zu Hause Yoga praktizieren, Ruhe bewahren, Klarheit schaffen, unnötige Sozialkontakte vermeiden und Hände waschen.